17.05.2019 in Aktuelles von SPD Sulz-Dornhan

Die Bahn muss etwas tun

 

Der SPD-Ortsverein setzt sich für ein „Bahnsteig-Opfer“ ein


 

 


 

Wie groß ist der Abstand vom Bahnsteig bis zum Einstieg eines Bahnwaggons? Diese Frage ist alles andere als trivial und könnte darüber entscheiden ob die Bahn am Sulzer Bahnhof nicht doch noch bauliche Veränderungen vornehmen muss. Der SPD-Ortsverein hat deshalb am Samstagmorgen nachgemessen.

26.04.2010

Von Jens Sikeler, Neckarchronik

Sulz. Ins Rollen kam die Sache als bei Klaus Schätzle vor geraumer Zeit an einem Freitagnachmittag das Telefon klingelte. Der Gemeinderat hatte die Telefonsprechstunde des SPD-Ortsvereins übernommen und eine ältere Dame bat ihn um seine Hilfe. Sie sei beim Versuch einen Zug zu besteigen gestürzt und hätte sich am Knie verletzt, berichtete die Frau. Von der Bahn wollte sie ihre Auslagen ersetzt haben. Schätzle versprach zu helfen. Es kam zu einem umfangreichen Briefwechsel mit der Bahn. Schätzle schaltete einen Ombudmann ein. Es half nichts. Zum Schluss ging es um besagten Abstand.

Eine Vermessung des diagonalen Abstandes von der Bahnsteigkante bis zum Einstieg hätte ergeben, heißt es in einem Brief der Bahn, das er nur 31 bis 33 Zentimeter betrage. Offensichtlich zu wenig. Denn die Bahn schrieb weiter: „Diverse Gerichte haben festgestellt, dass sich Abstände bis zu 42 Zentimetern von Reisenden bewältigen lassen, wenn die Reisenden die nötige Sorgfalt beim Einsteigen walten lassen.? An der Messung der Bahn hatte Schätzle so seine Zweifel, schließlich „erklimmt? er selbst öfters einen der Züge. Die Messungen der Genossen an verschiedenen Stellen an Gleis drei ergaben dann auch völlig andere Abstände. Auf 41 bis 45 Zentimeter kamen die Genossen. Für Klaus Schätzle ist deshalb klar: „Die Bahn muss jetzt etwas machen."

Wütend macht den Kommunalpolitiker, dass die Bahn bisher immer von der Stadt verlangt hat die Kosten für den Umbau zu tragen. „Das ist eine Unverschämtheit?, so Schätzle. Der Ortsvereinsvorsitzende Klaus Eisenhardt assistierte: „Wir halten unsere Forderung aufrecht, das der Bahnhof den Bedürfnissen von älteren Menschen und Behinderten angepasst werden muss.? Für ihn sind die Probleme am Sulzer Bahnhof das Ergebnis der Bahnprivatisierung. Das komme dabei heraus, wenn das Profitdenken dominiere.


 
 

17.05.2019 in Wahlen von Herzlich willkommen

Gemeinderatskandidaten in Altoberndorf

 
Ortsvorsteher Johannes Moch informierte die SPD Kandidaten über die Verkehrsprobleme in Altoberndorf, die Ortschaftsrat und Bürgerschaft unter „den Nägeln brennen“.
Um den Rathausplatz für Feste attraktiver nutzen zu können, sollten im Rathaus zeitgemäße öffentliche Toiletten eingebaut werden, so Moch. Mit viel Eigenleistung entstand im Erdgeschoß bereits ein vielfach genutzter Vereinsraum. Im Beisein interessierter Ortschaftsräte und Bürger berichtete Moch, wie die Altoberndorfer ihre Verkehrsbelastung in Griff bekommen wollen. Ein Kreisverkehr am Ortseingang Bereich Irslenbach soll die Geschwindigkeit auf der K 5500 aus Trichtingen reduzieren. Eine Vorfahrtsregel soll den Durchgangsverkehr über die Austrasse, die im Zuge der Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz saniert werden könnte, in Richtung Oberndorf leiten. Mit Geschwindigkeits- und Tonnagenbeschränkung soll die Ortsmitte sicherer werden. 2 Fußgängerüberwege, einer im Bereich Brückle, der andere bei der jetzigen Querungshilfe und die Verlegung der Bushaltestelle würden helfen, fußläufige Verbindungen sicherer zu machen. Die SPD Kandidaten sehen auch die Notwendigkeit, die Ortsmitte, die Kreuzung der beiden Kreisstraßen, für Fußgänger sicherer machen zu wollen. Diesen gefährlichen Bereich müssen Erzieherinnen mit Kindergartenkindern meistern oder Schüler. Auch der Neckartalradweg, samt Mauseloch bzw das Überqueren der Kreisstraße ist noch ein weiteres ungelöstes Verkehrsproblem. Mit Spannung erwarten Bürger und Ortschaftsrat die Vorschläge der 3 Planungsbüros, die die Ideen der engagierten Bürgerschaft aufgreifen und in Planungen einfließen lassen. Da die Altoberndorfer Verkehrsprobleme Kreisstraßen betreffen, müsste der Gemeinderat, so die SPD Kandidaten, signalisieren, dass notfalls die Stadt in Sachen Kreisverkehr in Vorleistung gehe, bis mit dem Strassenträger alles geklärt ist. Gerne unterstützt auch Kreisrätin Ruth Hunds das Ansinnen der Altoberndorfer im Kreistag. Die Umsetzung des Grünprojektes in der Dollau mit einem erlebbaren Neckar, würde den Wohn- und Freizeitwert Altoberndorfs wesentlich erhöhen.
 

16.05.2019 in Allgemein von SPD Sulz-Dornhan

DIe Europäische Union - Kranker Mann oder gefesselter Riese ?

 

SPD- OV Donaueschingen diskutiert: wird die EU ihren eigenen Ansprüchen gerecht?
Um es vorwegzunehmen: Das EU- freundliche Ergebnis stand von vornherein fest. Von einer Partei, die seit 1925 ( Heidelberger Programm) nicht müde wird, die europäische Einheit zu befördern, war das nicht anders zu erwarten. Dennoch wagten der Ortsverein der SPD Donaueschingen und SPD- regio3 den Blick in den Abgrund. Und taten es in Form einer "Debattiergesellschaft": Zwei Kontrahenten vertreten diametral entgegengesetzte Meinungen. Dabei kommt es darauf an, innnerhalb eines festen Zeitraums möglichst viele Zuhörer zu überzeugen von dem, was man vorträgt. Und das muss keineswegs die eigene Meinung sein. Es geht um die Freude an der Auseinandersetzung. Danach stimmen die Zuhörer ab, welche Argumente die besseren waren, auch hier lediglich den Erfolg der Darbietung beurteilend. Den Anfang machte Klaus Schätzle aus Sulz, dem die Rolle zugefallen war, die EU als zum Scheitern verurteilt darzustellen. Die EU sei als "Wertegemeinschaft" unglaubwürdig geworden. Weder Friede noch Demokratie, Versöhnung oder Menschenrechte seien bei ihr in guten Händen. Waffenexporte, undemokratische Regierungen in Polen, Rumänien, Österreich, Ungarn, innere Konflikte aller Art, zum Himmel schreiende Behandlung von Flüchtlingen zählte er neben einer Vielzahl weiterer Beispiele auf. Danach führte er eine lange Liste gescheiterter Projekte vor Augen, von der Transaktionssteuer über Bankenzerschlagung und einheitliche Unternehmensbesteuerung bis hin zu fehlenden Gemeinsamkeiten in der Sozial-, Außen- und Handelspolitik und der Behandlung der Atomenenergie. Solchermaßen geschwächt könne Europa in den Auseinandersetzungen mit Großmächten, Konzernen, Kriegstreibern, Umweltverschmutzern, Rechtspopulisten und sozialen Protestbewegungen nur verlieren. Deutschland, einstmals treibende Kraft, sei inzwischen im Bremserhäuschen, Umweltschutz sei kurzfristigen Wahlerfolgen untergeordnet, die dem Süden Europas aufgezwungene Austeritätspolitik treibe durch Jugendarbeitslosigkeit und Rentnerelend die Menschen scharenweise in die Verzweiflung. Unsere Exporterfolge seien in erster Linie für die Not der Nachbarn und der Entwicklungsländer verantwortlich. Die zweifellos vorhandenen guten Ausgangsbedingungen für einen europäischen Bundesstaat würden durch Dummheit, Geldgier und Nationalismus verspielt. Dem widersprach ebenso engagiert Mathias Schwarz aus Tuttlingen. Er setzte der kühlen Aufzählung der Defizite zunächst seine eigenen, persönlichen Erfahrungen als Mitarbeiter einer EU- Organisation entgegen und nahm die Zuhörer mit auf die Reise in die Entstehungsgeschichte der europäischen Einigung, wobei einiges von der ursprünglich herrschenden Begeisterung überschwappte. Schwarz hat dieses von Churchill, Schumann, Schulz, um nur einige zu nennen, angefachte Feuer nie verloren, er hatte den Vorteil, dass seine eigene Meinung mit seinem Vortrag übereinstimmen durfte. Er wies auf die Vielzahl von Konflikten und Kompromissen hin, die die EU ausmachten, erinnerte an die Verdienste einer Frieden und Wohlstand in Europa schaffenden völkerverbindenden Einrichtung, die bei aller berechtigten Kritik sich doch immer in Richtung mehr Demokratie und mehr Menschen-, Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte entwickelt habe. Er zeigte auf, welche Chancen in einer gesamteuropäisch organisierten Listenwahl des EU- Parlaments lägen und was das besonders für uns Sozialdemokraten bedeute. Die mit Spannung erwartete Abstimmung teilte die Zuhörerschaft glatt in zwei Hälften, beste Voraussetzung für die sich anschließende mehr als einstündige Diskussion, in welcher nun wieder die jeweils eigene Meinung gefragt war. Weitere Beispiele, Probleme und Lösungsansätze vertieften die Vorträge. Dabei zeigte sich, dass die Anwesenden der Ansicht waren, dass zum Versuch, die Probleme der EU mit sozialdemokratischen Mitteln zu beheben, eine Alternative gar nicht denkbar sei. Am Ende des Abends stand schließlich dann wieder - ohne Gegenstimme - eine debattencampgerechte Resolution: "Diese Versammlung glaubt, dass die nächste Wahl zum Europäischen Parlament mit europaweiten Wahllisten ausgeführt werden sollte." Es gilt, den Riesen zu entfesseln!


Klaus Schätzle, 16.5.19

 

16.05.2019 in Kommunalpolitik von SPD-Ortsverein Spaichingen-Heuberg

Gründungsversammlung „Förderverein Krankenhaus Spaichingen“

 

Gestern Abend hat sich der „Förderverein Krankenhaus Spaichingen“ gegründet.

Der Verein verfolgt den Zweck der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege in Spaichingen und Umgebung durch die Unterstützung des Stadorts Spaichingen des Klinikum Landkreis Tuttlingen bei der Erfüllung seine gemeinnützigen Aufgaben und seines Versorgungsauftrages. Insbesondere sollen die Funktionen des Standorts Spaichingen als Akutkrankenhaus und Teil einer umfassenden Struktur der Gesundheitsversorgung im nördlichen Landkreis Tuttlingen gestützt werden.

Dr. Gert Forschner sagt aber auch klar: Es gilt das Klinikum Tuttlingen mit dem Standort Spaichingen zu stärken!

Unter den Gründungsmitgliedern sind die Kreisräte Marcus Kiekbusch (SPD), Leo Grimm (FDP), Isabella Kustermann (Freie Wähler) und Enrico Becker (Ortsvereinsvorsitzender SPD Spaichingen-Heuberg & stellv. Kreisvorsitzender SPD Kreisverband Tuttlingen).

Wir alle gratulieren dem gewählten Vorstand und wünschen Ihnen ein gutes Händchen sowie viele Unterstützer für Ihre zukünftige Arbeit.

Foto (Zdenko Merkt) von Links: 1. Vorsitzender Dr. Gert Forschner, Marcus Kiekbusch (SPD), Leo Grimm (FDP), Isabella Kustermann (Freie Wähler), Enrico Becker (SPD), 2. Vorsitzender Dr. Med. Albrecht Dapp)

Nicht im Bild, aber sehr engagiert in der Klinikinitiative Spaichingen und natürlich ebenfalls Gründungsmitglied ist Manfred Cirzel (Vorsitzender der Freien Wähler Spaichingen) - Danke Manfred für Deinen Einsatz!

 

15.05.2019 in Wahlen von Herzlich willkommen

Gemeinderatskandidaten besuchen Aistaig

 
SPD Gemeinderatskandidaten

Die SPD Kandidaten besuchten Aistaig und informierten sich über den Zustand des Rathauses und der Mehrzweckhalle. Frank Ade, langjähriger Ortschaftsrat und stellvertretender Ortsvorsteher, erklärte, dass die Giebelfassade des Rathauses saniert werden müsse. Beim letzten Sturm riss zudem ein Fensterladen aus der Befestigung und stürzte zu Boden. Nicht ungefährlich, denn der Durchgang zum Spielplatz und Brunnen wird von Fußgängern genutzt und es parken Autos dort. Die Flaschen- und Kleidercontainer müssen weg, so Ade, weil sie unmittelbar am Spielplatz angrenzen und so mancher Bürger seinen Müll direkt daneben entsorgt. Die bleiverglaste Fensterfront an der Rückseite des Rathauses könnte über eine Verglasung vor der Witterung geschützt werden und über das Gebäude des Werkhofs samt Garagen müsse man sich auch Gedanken machen. Ein weiteres Anliegen ist die Warmwasserversorgung der Duschen in den Umkleideräumen am Sportplatz. Ade plädiert für eine Solaranlage auf dem Dach des Vereinsheims. Die Statik müsse natürlich überprüft werden. Oberster Wunsch der Aistaiger ist allerdings der Umbau der Küche in der Mehrzweckhalle. Ade kündigte hier auch Eigenleistungen an. Die SPD wird die Projekte des Ortschaftsrates gerne unterstützen und sieht dringenden Handlungsbedarf.

 

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26.06.2019, 14:00 Uhr - 18:30 Uhr SPD Schramberg: Rentnerwanderer sind unterwegs
Die Rentnerwanderer der SPD treffen sich mit Udo Schäfer aus Schramberg. Er wird die Gruppe rund zwei Stunden durc …

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