20.09.2018 in Partei von SPD-Kreisverband Tuttlingen

Aktionstag: Donau schlägt Wellen

 

Zu einem Aktionstag rund um die Donau hatten am Sonntag die drei SPD-Kreisverbände Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Rottweil eingeladen. Zum Auftakt in Donaueschingen u.a.mit Minister Guido Wolf und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner,  wurde ein roter Rucksack mit kleinen Merkwürdigkeiten aus der Region einer SPD-Fahrradstaffel mit auf den Weg gegeben. Diese ‚rote Welle‘ fuhr über Geisingen und Immendingen, wo man bei Nina‘s Ess-Art mit isotonischen Getränken rastete, weiter der Donau entlang bis nach Tuttlingen.

Im Biergarten der S04-Lounge waren kompetente Gesprächspartner eingeladen zu einer Diskussionsrunde über die Donau als die Völker verbindender Fluss in Europa. Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, SPD-MdEP Evelyne Gebhardt betonte die Notwendigkeit, dass die Menschen der vielen Donauländer sich begegnen und kennenlernen. Es sei nicht zufällig, dass Rechtspopulisten in den Regionen Deutschlands und Europas den meisten Zulauf hätten, wo die wenigsten Zuwanderer lebten.

 

14.09.2018 in Partei von SPD-Kreisverband Tuttlingen

SPD stößt „Rote Donauwellen“ an

 

„Rote Donauwellen“ sollen ein Beitrag der SPD in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zur Donauraumstrategie der Europäischen Union sein. Ziel ist die Entwicklung und Förderung von Partnerschaften zwischen den Donauanliegern auf verschiedenen Gebieten, in erster Linie geht es aber um ein solidarisches und friedliches Miteinander. Am Sonntag, dem 16.09.2018 startet die Aktion um 10:00 Uhr an der Donauquelle in Donaueschingen mit Politikern, denen die Zusammenarbeit in Europa besonders am Herzen liegt. Die Schirmherrschaft für die gesamte Aktion hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Frau Evelyne Gebhardt MdEP, übernommen.

Nach dem Auftakt an der Donauquelle radeln die SPD-ler auf dem Donautal-Radweg über Geisingen und Immendingen nach Tuttlingen. Dort findet gegen 16:00 Uhr in der S4-Lounge die Abschlussveranstaltung für die erste Etappe der „Roten Donauwellen“ statt.

 

10.09.2018 in Aktuelles von SPD Sulz-Dornhan

regio3#SPD gerecht

 

 regio3#SPD gerecht 29.8.18

"Gerechtigkeit der Erden, o Herr, hat Dich getötet." Nicht erst seit Heinrich Bölls " Waage der Baleks" wissen wir, dass es um die Gerechtigkeit doch arg vertrackt bestellt ist. Seit Monaten müht sich die Gerechtigkeitsgruppe der

spd regio3 in den Kreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen

um eine praktikable Begriffsbestimmung, mit der man als Politiker etwas anfangen kann. Wir haben schon über ein Bedingungsloses Grundeinkommen gesprochen, John Rawls und andere Philosophen bemüht, uns über Vermögens- und Erbschaftssteuer, Verteilung und Privilegien, soziale Gerechtigkeit und den "Schleier des Nichtwissens" gebeugt und sind jüngst darauf gestoßen, dass Gerechtigkeit sich in eine Vielzahl von Unterzielen aufsplittert, die einander teilweise leider auch noch widersprechen.

Vorsicht: wenn sie jetzt weiterlesen, werden Sie vielleicht angesteckt!

Nehmen wir doch mal das Thema Studiengebühren, von denen ja wohl die meisten "wissen", dass sie ungerecht sind, und schauen etwas genauer hin.

Also: Studiengebühren für das Erststudium:

sind sozial ungerecht, weil sie

- Menschen aus niedrigen Einkommensschichten stark belasten und deshalb

- eine weitere Schranke für bildungsferne Schichten errichten

 

sind im Gegenteil sozial gerecht, weil sie

- Studierende treffen, die später dank ihrer Ausbildung mehr verdienen werden

- die o.a. bildungsfernen Schichten entlasten, die sonst auch noch das Studium der Privilegierten mit ihren Steuern bezahlen müssten.

 

Um zu einem Urteil zu kommen, müsste man a) zunächst wissen, wie sich Studiengebühren faktisch ausgewirkt haben und dann b) fragen, nach welchen Werturteilen sich diese Tatsachen bewerten lassen.

a) Auswirkungen auf  Studierende während des und nach dem Studium, auf deren Eltern, auf die nachrückenden Jahrgänge, auf die Konkurrenz auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, auf konkurrierende Finanzierungsbedürfnisse, auf Steuerzahler ...

Diese Personengruppen überschneiden sich nun auch noch in vielen Fällen.

 

b) Jetzt müssen Werturteile weiterhelfen:

Wer sagt, gerecht ist Einkommensverteilung nur dann, wenn sie eher gleichmäßig ist,  muss für  Studiengebühren; wer aber für Chancengerechtigkeit ist, eher gegen sie sein.

Wer die Meinung vetritt, dass, wer einen Vorteil für sich will, selbst dafür zahlen muss wäre dann wohl für  Studiengebühren; wer jedoch Familien mit Kindern nicht belastet sehen will, dagegen .

 

Ja, jetzt, wie?

 

Im Folgenden ein kurzer ( ich schwör's!) Überblick über konkurrierende Teilziele:

Leistungsgerechtigkeit: "Jedem das Seine"

Eigene Anstrengung berechtigt zu voller Verfügung über das Ergebnis. Klingt einleuchtend, kann aber hinterfragt werden: Was ist Leistung, wie wird sie individuell gemessen, besonders, wenn ein Kollektiv arbeitet?

Tauschgerechtigkeit: Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung, betrifft auch Güter, in deren Besitz man leistungslos gekommen ist : Erbe, Schenkung.

Der Tausch muss freiwillig sein, weder durch Betrug noch durch Erpressung zustandekommen.

Und: Güter müssen im Verhältnis ihres wahren Wertes getauscht werden. Da liegt der Hund begraben. Wie finde ich den wahren Wert? Nur orthodoxe Marxisten bezweifeln, dass der faktische Wert auf einem Markt entsteht.

Außerdem: Tauschen ändert nix an der vorgefundenen Güterverteilung. 

Bedarfsgerechtigkeit: Jeder Mensch hat das Recht auf eine Mindestausstattung mit dem, was er braucht, um sinnvoll zu leben. (Glauben wir Sozis wenigstens.)

Bedürfnisgerechtigkeit: Geht noch darüber hinaus: Wenn ich für etwas die Begabung habe, hat die Gesellschaft ein Interesse, mich zu fördern?

Chancengerechtigkeit: größtmögliche Fähigkeit, Güter und Sozialstatus zu erwerben und Lasten zu vermeiden

Schließlich gibt's da noch die Belastungsgerechtigkeit ( schwere Lasten auf breite Schultern), und, über die formale Rechtsgleichheit ( vor dem Gesetz sind alle gleich) hinausgehend, die soziale Gleichheit bei Besitz, Einkommen, Kindererziehung, Zahl der Autos vorm Haus). Über Ergebnisgleichheit reden wir nicht, die gibt's nicht, die wollen wir auch nicht.

Was wir sehr wohl wollen:

Wir freuen uns über Kritik, Anregungen und, ja, auch über weitere TeilnehmerInnen; unser nächstes Treffen ist am 9. Oktober, 18 Uhr, im Hotel Hirt in Deißlingen. An dem Abend unterhalten wir uns unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten darüber, wie die Grundsteuer neu gestaltet werden soll.

Kleiner Tip zur Vorgehensweise: Es hilft, die Teilziele in einer persönlichen Liste nach Wichtigkeit anzuordnen und dann danach zu fragen, wie von diesen Vorstellungen aus die neue Grundsteuer ausgestaltet werden sollte; bei Konflikten gilt es dann, abzuwägen.

 

Sulz, 4.9.18, Klaus Schätzle

 

 

10.09.2018 in Ankündigungen von SPD Sulz-Dornhan

Handwerk hat goldenen Boden - und keine Azubis

 

Handwerk hat goldenen Boden - und keine Azubis

 

Der SPD-Ortsverein Sulz/Dornhan und der SPD-Kreisverband Rottweil laden auf Samstag, 22.  September, 16.30 Uhr, in das Foyer des Backsteinbaus ein. Bei einer Podiumsdiskussion um die Probleme bei der Findung von Auszubildenden im Handwerk werden unter anderem der Kreishandwerksmeister Andreas Frank und der Regionalvorsitzende des DGB Peter Fischer gemeinsam nach Lösungen suchen. Die Schwierigkeiten bei der Suche nach Auszubildenden sowie das Image handwerklicher Berufe werden dabei zentrale Themen sein. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung laden wir alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. Wir freuen uns auf regen Besuch.

 

08.09.2018 in Partei von SPD-Ortsverein Tuttlingen

Talkrunde "Zusammenarbeit im Donauraum" (am 16.09.2018, um 16 Uhr in der S4 Club-Lounge)

 

Als Zeichen des vereinten Europas in der Quellregion des europäischen Stroms, der Donau, laden die SPD-Kreisverbände Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil am Sonntag, dem 16. September 2018 recht herzlich ein zur Aktion

"Rote Donauwellen - Gemeinsam radeln für Solidarität und Frieden von Donaueschingen bis Tuttlingen"

Auftakt ist um 10 Uhr an der Donauquelle in Donaueschingen. Weitere Stationen folgen in Geisingen und Immendingen. Die Endstation wird in Tuttlingen sein:

Talkrunde "Zusammenarbeit im Donauraum"
am Sonntag, 16.09.2018, um 16 Uhr
in Tuttlingen, "S4 Club-Lounge" (Stadionstr. 8)

mit

Evelyne Gebhardt
(Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments)

S.E. Dr. Oleg Serebrian
(Botschafter der Republik Moldau in Deutschland)

Weitere Informationen zur Aktion "Rote Donauwellen" auf spd-kreis-tuttlingen.de

Einladungsflyer als pdf

 

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Am Samstag, 27. Oktober veranstaltet der SPD-Ortsverein in der Turn- und Festhalle in Dunningen seinen schon zur T …

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