Südkurier 06.04.2017 - Wie sich die SPD in der Region Schwung für den Wahlkampf holt

Veröffentlicht am 11.04.2017 in Presseecho

Georg Sattler (links), SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Rottweil/Tuttlingen, und Jens Löw, SPD-Kandidat im Wahlkreis Schwarzwald-Baar, mit der SPD Landesvorsitzenden Leni Breymaier. Bild: Südkurier / Rüdiger Fein

Sozialdemokratische Landesvorsitzende schwört ihre Partei aufs Thema soziale Gerechtigkeit ein

Schwarzwald-Baar (in) Die drei SPD-Kreisverbände Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen haben sich mit einem gemeinsamen Vortragsabend in Bad Dürrheim Motivation für den Bundestagswahlkampf geholt. Zu Gast war die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier. "Martin Schulz ist nicht alles": Mit dieser Aussage schockierte sie wohl fast ein wenig die rund 100 Teilnehmer. Zugleich attestierte sie dem Kanzlerkandidaten gleich im nächsten Satz, dass dieser das große Thema der sozialen Gerechtigkeit selbst schon immer in den Mittelpunkt seines politischen Wirkens gestellt habe. Und Martin Schulz habe viele Menschen in der Bundesrepublik Deutschland aufgeweckt und ihnen Mut gemacht.

Die Botschaft der SPD, die auch Leni Breymaier an diesem Abend mitgebracht hatte, lautete, "den Menschen wieder in der Mittelpunkt stellen". Die Landesvorsitzende, die ihre Botschaft mit einer ganz großen Portion Humor transportierte, forderte die anwesenden Mitglieder und Freunde einer sozialdemokratischen Politik auf, den Menschen auf der Straße wieder die eigenen Inhalte und Forderungen der Sozialdemokraten, die ganz viel mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hätten, zu erklären.

Nicht ein einziges Mal an diesem Abend griff Leni Breymaier den politischen Gegner direkt an. Aber immer wieder betont sie, dass man in Deutschland einen großen Konflikt habe, und der trage den Titel "Arm gegen Reich".

"Ich habe Lust auf diesen Wahlkampf", erklärt die zur Spitzenkandidatin der Landes-SPD gekürte Vorsitzende, "ich werde nicht einmal lügen, sondern die Menschen immer mit der Wahrheit konfrontieren". Diese Wahrheiten seien oftmals unbequem aber man müsse sich auch den anstehenden Veränderungen stellen, so Breymaier. Sie sprach beispielgebend die zunehmende Digitalisierung auch im Arbeitsmarkt an, die man nicht aufhalten könne und auch nicht wolle, die man aber menschlicher gestalten könne. Man brauche hierzu Visionen und die SPD sei die einzige Partei, die diese noch habe. Sie werde auch mit dem zu erwartenden starken Gegenwind fertig werden, schloss die SPD-Vorsitzende ihren Vortrag.

 
 

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